Reisestativ

Reisestativ: Empfehlungen für das beste Reise-Fotostativ

Für Fotostative gilt vereinfacht gesagt: Je schwerer desto hochwertiger. Bei einem Reisestativ kommt es darauf an, auch unterwegs wackelfreie Aufnahmen hinzubekommen und gleichzeitig kein riesiges und schweres Fotostativ mitschleppen zu müssen. Es kommt auf ein geringes Gewicht und ein kleines Packmaß an. Die besten Reisestative stelle ich hier vor.

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Darauf kommt es beim Kauf vom perfekten Reisetativ an

In den meisten Fällen wirst Du Dein Stativ im Aufgabegepäck in den Urlaub mitnehmen.

In der Regel erlauben Fluglinien mindestens 20 KG Gewicht für ein aufgegebenes Gepäckstück. In einige Fällen und je nach gebuchter Reiseklasse kann es auch mehr sein.

Das erste wichtige Kriterium für ein gutes Reisestativ ist also das Gewicht.

Viele Fotostative bringen 2 KG oder mehr auf die Wage. Ein gutes Reisestativ sollte ultraleicht sein und deshalb nicht mehr 1 KG wiegen.

Ebenfalls häufig unterschätzt: Das Packmaß vom Stativ. Entscheidend ist die Länge.

Mein Samsonite Reisekoffer hat ein Innenmaß von 60 cm. Das kann bei dem ein oder anderen Stativ schon knapp werden.

Ein gutes Reisestativ sollte eine Länge von 60 cm deswegen nicht überschreiten. Entscheidend ist das Packmaß.

Willst Du das Stativ in das Handgepäck mitnehmen, brauchst Du noch kompaktere Packmaße.

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Günstiges Reisestativ
Rollei Reisestativ Compact Traveler Star S1
Bild via Amazon API
Rollei Reisestativ Compact Traveler Star S1
  • Stativ für Kompaktkameras
  • Ultrakompaktes Packmaß - 38 cm Höhe
  • Max. Arbeitshöhe 120 cm
  • Nur 570 g Gewicht

Reisestativ Vergleich: Darauf gilt es zu achten

Beim Material vom Reisestativ gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Schließlich soll das Stativ möglichst leicht sein.

Du kannst beim Kauf wählen zwischen:

  • Carbon
  • Aluminium

Klar ist, dass das leichte Gewicht immer auf Kosten der Stabilität geht. Den Kompromiss musst Du in Kauf nehmen.

Vor dem Kauf solltest Du darauf achten, für welche Tragkraft das Stativ ausgelegt ist. Vergleich die Herstellerangabe mit dem Gewicht von Deinem DSLR-Equipment.

Ist die DSLR zu schwer, musst Du Dich nach einem anderen Stativ umschauen.

Beachten solltest Du dabei den Stativkopf. Bei Carbon- oder Aluminium Stative hat der Stativkopf den größten Anteil auf das Gesamtgewicht.

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Hochwertiges Stativ von Manfrotto
Manfrotto BeFree Reisestativ
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Manfrotto BeFree Reisestativ
  • Packmaß 40 cm und Arbeitshöhe 144 cm
  • DSLR-Stativ mit einer Zuladung bis 4 kg
  • Geringes Gewicht von 1.400 g
  • Aluminium-Stativ mit Schnellverriegelung

Mini-Reisestativ für das Handgepäck

Willst Du das Stativ im Handgepäck mit in die Kabine vom Flugzeug nehmen, benötigst Du ein ultrakompaktes Modell.

Mini-Stative sind definitiv die kleinsten Reisestative.

Es gibt verschiedene Optionen für handgepäcktaugliche Stative.

Einerseits werden konventionelle Einbein- oder Dreibeinstative angeboten, die ein sehr kompaktes Packmaß haben. Das wird gelöst, indem die Stativbeine aus besonders vielen Segmenten bestehen.

Das macht den Aufbau leider nicht einfacher. Auf zu viele Segmente würde ich deshalb verzichten.

Eine Alternative können Mini-Stative. Neben statischen Stativen gibt es auch flexible Lösungen wie den GorillaPod.

Ein Mini-Stativ ist allemal besser als kein Stativ. Einziger Nachteil: Für Aufnahmen benötigst Du einen geeigneten Stellplatz. Aufgrund der geringen Arbeitshöhe sind Aufnahmen vom Boden aus nur bedingt möglich.

Gut eignet sich z.B. eine Mauer oder ein Felsen, um ein Mini-Stativ wie den GorillaPod aufzubauen.

Entscheidest Du Dich für eine Lösung mit flexiblen Beinen wie beim GorillaPod, hast Du den Vorteil, das unebener Untergrund relativ einfach ausgeglichen werden kann.

Das macht Outdoor-Aufnahmen in der Natur um einiges einfacher.

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Reisestativ für das Handgepäck
Manfrotto BeFree One
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Manfrotto BeFree One
  • Mit einem Packmaß von nur 32 cm für das Handgepäck geeignet
  • Mit Teleskopsäule und Kugelkopf mit Schnellwechselplatte
  • Maximale Zuladung: 2,5 kg

Einbeinstativ oder Dreibeinstativ

Viele Reisende setzen auch auf ein Einbeinstativ.

Der Aufbau geht schneller und auch in unwegsamen Gelände oder in dichten Menschenmengen lässt sich mit einem Einbeinstativ arbeiten.

Das Packmaß von einem Einbeinstativ ist natürlich kaum zu unterbieten.

Im Vergleich zum Dreibeinstativ hat ein Einbeinstativ Vor- und Nachteile.

Vorteile

  • Sehr kompaktes Packmaß

  • Schnelle und flexible Handhabung

  • Sehr flexibel einsetzbar

Nachteile

  • Nicht geeignet für Langzeitbelichtung

  • Gefahr des Umkippens

Ob Du lieber auf ein Einbeinstativ oder ein Dreibeinstativ für Reisen und Urlaube setzt, kommt damit sehr darauf an, wie Du fotografieren möchtest.

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Einbeinstativ für Reisen von Rollei
Rollei kompaktes Einbeinstativ DIGI-MP1
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Rollei kompaktes Einbeinstativ DIGI-MP1
  • 4-fach ausziehbares Einbeinstativ
  • Rutschfester Schaumstoffgriff am Stativbein
  • Ausziehbar bis zu einer Länge von 139,5 cm
  • Geringes Gewicht von 220 g und 47 cm Packmaß

Reisestativ oder GorillaPod

Es gibt genug Vielreisende, die mittlerweile gar kein vollwertiges Reisestativ mehr auf Reise mitnehmen.

Der GorillaPod hat viele Anhänger gefunden.

Ob ein Reisestativ oder GorillaPod die richtige Wahl für Dich ist, hängt vor allem damit zusammen, ob Du Dich mit einer neuen Arbeitsweise anfreunden kannst.

Der GorillaPod schafft zwar Stabilität, hat aber naturgemäß eine viel geringere Arbeitshöhe als ein vollwertiges Stativ.

Sehr gut geeignet ist ein GorillaPod für Makroaufnahmen. Für alle weitere Aufnahmen wirst Du Dich nach einem geeignete Untergrund umsehen müssen, um den GorillaPod aufzustellen.

Zuerst nach einem passenden Stein oder Baumstamm Ausschau zu halten, kommt nicht für jeden Fotografen in Frage. Egal ob Hobby-Fotograf oder Profi-Fotograf.

Außerdem ist es so, dass es durchaus Umgebungen gibt, in denen der Aufbau vom GorillaPod schwierig oder gar unmöglich ist. Ganz einfach aus dem Grund, weil sich kein geeigneter Aufbauort für das Mini-Stativ findet.

Nachfolgend findest Du die Vorteile und Nachteile vom GorillaPod im Überblick.

Vorteile

  • Ultraleichtes Mini-Stativ

  • Flexible Handhabung

  • Sehr gut für Makroaufnahmen

Nachteile

  • Bedingte Eignung für Weitwinkelaufnahmen

  • Schlecht positionierte Wasserwaage

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Original GorillaPod von JOBY
JOBY GorillaPod für SLR-Kameras
Bild via Amazon API
JOBY GorillaPod für SLR-Kameras
  • Für DSLR-Kameras mit einer Zuladung bis 3 kg
  • Lediglich 241 g Gewicht
  • Sehr transportfreundliches Mini-Stativ
  • Flexible Arme mit Kugelgelenken

Hersteller von Reisestativen

Mittlerweile haben viele Stativ-Hersteller auch spezielle Produktlinien für kompakte Reisestative im Sortiment. Die wichtigsten Hersteller mit passenden Produkten für Vielreisende habe ich nachfolgend zusammengefasst.

  • Albott
  • Benro
  • Bilora
  • Cullmann
  • Dörr
  • Feisol
  • Hama
  • JOBY (GorillaPod)
  • Manfrotto (BeFree)
  • Mantona
  • MeFoto

  • Novoflex
  • Red Rock
  • Rollei
  • Sirui
  • Slik
  • Togopod
  • Velbon
  • Walimex

Schneller Stativ-Aufbau ist wichtig für gelungene Reisefotos

Für gute Reisefotos ist auch entscheidend, dass sich das Reisestativ schnell aufbauen lässt.

Hilfreich sind dabei Schnellverschlüsse an den Beinen, die häufiges Aufbauen, Zusammenlegen und Transportieren einfacher machen.

Die Feinausrichtung kannst Du mit Kugelkopf vornehmen. Mit einer Wasserwaage am Kugelkopf lässt sich schnell prüfen, ob die Ausrichtung ebenerdig ist.

Die meisten Reisestative werden mit Kugelkopf angeboten. Willst Du einen eigenen Stativkopf verwenden, kannst Du gezielt nach einem Reisestativ ohne Kugelkopf suchen.

Für eine schnelle Montage Deiner DSLR-Kamera oder Kompaktkamera ist außerdem hilfreich, wenn das Stativ über eine Schnellkupplung verfügt.

mm
Über Patrick

Patrick ist Reisejunkie und der Kopf hinter dem Gadget Blog mit dem besonderen Augenmerk auf Reisen und Urlaub.

Mehr erfährst Du auf der About-Seite.

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1 Kommentar
  • Toller Artikel danke! Also ein Reisestativ ist auf alle fälle ein Muss für meinen Koffer! Mein persönlicher Favorit ist das Manfrotto Befree, welches mich auch schon seit einiger Zeit begeitet. Kann ich nur weiterempfehlen!
    LG Silivia

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